Unser Stand auf dem Weihnachtmarkt 2012

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Der Erlös geht an die Hospizgemeinschaft Mühlheim. „In Würde sterben“

 

Petrus hat das Flehen aller Mühlheimer, Lämmerspieler, Dietesheimer und der Resthessen erhört, im Jahr 2012 das Wetter zum Weihnachtsmarkt winterlich zu gestalten. Vermutlich plagte ein schlechtes Gewissen den alten Knaben am Himmelstor. Nur Wiedergutmachung konnte den gemeinen Mühlheimer versöhnlich auf das Fest der Lichter, Lieder und Glühweine einstimmen.

Schnee, aber nicht zu viel, Kälte aber in Maßen, der Himmel am Nachmittag blau und abends mit Sternen dekoriert.

Dekoriert auch die vielen Buden weihnachtlicher Wonnen und Genüsse in der Altstadt. Mittendrin, naja fast, unser Lions-Stand de luxe! Heherne Beschreibung unseres VIP-Zeltes, in dem jeder ein VIP sein durfte, wenn er zumindest einen Euro für nen Kaffee oder Kinderpunsch investierte. Oder sich für zwei Euro einen aromatischen, heißen Pflaumenwein, mit hoher Umdrehungszahl, gereicht im kristallweißen Plastikkelch, gönnte. Aber auch den Hungernden konnte der Eintritt ins Zelt, an die runden, gar festlich geschmückten, Marmorimitat-Tische, geebnet werden: An heimischen Herden, von unseren rührigen Frauen gezauberte Zuckerbäcker Kunstwerke, in Form von Küchlein, Kuchen, Torten und Törtchen, lockten zum sofortigen Verzehr im Stehen.

Sichtbar zentral und stets umlagert unser optischer und lukullischer Höhepunkt in flacher Form: Die asiatische Reispfanne. Von meditierenden Großmeistern der  Xinjiang-Cuisine, in einer mühlradähnlichen Gusspfanne, immer frisch zubereitet. Darauf noch einen Pflaumenwein!

         

 Unsere meditierenden Großmeister der Xinjiang-Cuisine 

 

Inspiriert von der chinesischen Philosophie Yin & Yang kann ich jetzt die Brücke schlagen zum eigentlichen Zweck unserer zweitägigen Aktivität auf dem Weihnachtsmarkt. Yin & Yang sind polare Gegensätzlichkeiten, die sich jedoch benötigen. Wo Licht ist, ist auch Schatten, Freude und Leid sind oft nicht weit.

 

Der Erlös, den wir in diesen zwei Tagen erzielten, geht an die Hospizgemeinschaft Mühlheim. „In Würde sterben“ so überschreiben die Mitglieder des eingetragenen Vereins den Anspruch an ihr ehrenamtliches Engagement: Die Begleitung von schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen und deren Angehörigen. www.hgm-ev.de                                                                                

 

Peter Beug

 

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Der Erlös geht an die Hospizgemeinschaft Mühlheim. „In Würde sterben“

 

Einen Scheck über 1000 Euro konnten unsere Freunde Matthias Belz, Anke Rittmüller und Sigrid Horstmann-Dekeukelare (von links) an die Vorstandsmitglieder der Mühlheimer Hospizgemeinschaft, Frau Patricia Blazevic und Herrn Dr. Josef Hahn, überreichen. An den beiden Tagen des Weihnachtsmarktes wurde diese Summe netto erwirtschaftet um dem seit 15 Jahren aktiven Verein, der dringend auf Zuwendungen und Spenden angewiesen ist, zu unterstützen.

Die Begleitung von schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen und deren Angehörigen hat sich der Verein zur anspruchsvollen Aufgabe gemacht.

Dabei kooperiert er nicht nur mit Angehörigen und Organisationen wie Schmerztherapeuten und Hospizen in der Region. Er organisiert auch regelmäßig öffentliche Veranstaltungen wie Treff für Trauernde, Einzel- und Gruppengespräche, auch, darauf wird nachdrücklich hingewiesen, für Kinder und Jugendliche. Freiwilligen Mitarbeitern, die dringend gesucht werden, bietet man Kurse und Seminare durch ausgebildete Trauerbegleiter. Aber auch zu Themen wie Patientenverfügungen kann man sich an den Verein wenden.

 

Mehr Infos www.hospizgemeinschaft-muehlheim.de